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16.7.2019 : 4:16

Arbeit schaffen - Innovationen gestalten - die Branche stärken

(08.05.2008) Die europäische Holz- und Möbelindustrie hat einen tiefgreifenden Strukturwandel hinter sich, der seit den 1990er-Jahren vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) vom Markt verdrängt und Tausende von Arbeitsplätzen vernichtet hat. KMU-geprägte Branchen wie die Holz- und Möbelindustrie haben aufgrund ihrer Innovationsschwächen erhebliche strukturelle Wachstumsbarrieren und Wettbewerbsnachteile. Diese Defizite gelten für die europäische Branche insgesamt, wenngleich die jeweiligen Stärken und Schwächen in der nationalen Branchenentwicklung unterschiedlich ausgeprägt sind. Was sind die ausbaufähigen Stärken und welche Schwächen und Entwicklungshemmnis gilt es zu überwinden?
Die INNOTrans-Partner haben die aktuelle Branchensituation in ihren Ländern im Hinblick auf die jeweiligen Chancen und Risiken analysiert. Bei allen länderspezifischen Besonderheiten wird insgesamt deutlich, dass der Innovationsfaktor "Gute Arbeit" europaweit zu wenig beachtet wird. Trotzdem finden sich auch positive Beispiele aus einzelnen Unternehmen. Das gemeinsame Resümee aller europäischen Partner: Betriebliche Investitionen - z.B. in mehr Qualifizierung, in systematische Forschung und Entwicklung, in Verbesserungen beim Arbeits- und Gesundheitsschutz, in motivierende Arbeitsbedingungen - sind wichtige Stützpfeiler für Aufwärtsentwicklungen in der Branche.  Motivation, Qualifikation und Kompetenz der Beschäftigten sind die wichtigsten Standortvorteile im internationalen Wettbewerb, die systematisch entwickelt und weiter ausgebaut werden müssen.
(Gisbert Brenneke)

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