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16.7.2019 : 4:39

Im Blickpunkt: Bulgarien

"Billig allein reicht nicht?"
(17.7.2008) Seit 2007 ist Bulgarien Teil der Europäischen Union. Dennoch ist die Holz- und Möbelindustrie Bulgariens in anderen EU-Ländern immer noch wenig bekannt. Wir fragen Peter Abrashev, den Präsidenten der Bulgarischen Föderation der Gewerkschaftsorganisationen der Forstarbeiter und Arbeiter in der holzverarbeiteten Industrie (FSOGSDP) nach seinen Einschätzungen zur Entwicklung und Situation in der Branche.

"Die Holz- und Möbelindustrie hat eine lange Tradition in Bulgarien. Die Holzproduktion sichert vielen Menschen Arbeit und Einkommen. Die organisierte Gewerkschaftsbewegung der Arbeiter in der Holzindustrie hat dies seit ihren Anfängen vor fast hundert Jahren mitgeprägt. Wir nutzen unsere Möglichkeiten maximal aus, um durch Tarifverträge die Löhne und Gehälter der Beschäftigten zu verbessern und die Sicherheits- und Gesundheitsstandards sowie die  Arbeitsbedingungen kontinuierlich zu verbessern. Wir können feststellen, dass in der Lohnfrage in den letzten Jahren Fortschritte erreicht wurden. Für den Zeitraum von 2001 bis 2008 ist der Durchschnittslohn in der Holz- und Möbelindustrie um 80% gestiegen. Die Bemühungen, die Löhne zu erhöhen werden mit allen legalen Mitteln fortgesetzt."

(-> zum Interview)