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19.8.2017 : 7:20

Trends & Entwicklungen

Strukturelle Probleme - wie Überkapazitäten, stagnierende bzw. nur langsam wachsende Inlandsmärkte, die weltweite Konkurrenz um die Ressource "Holz" und ein massiv wachsender Importdruck insbesondere aus dem asiatischen Wirtschaftsraum - sind beispielhafte Indikatoren für globale Veränderungen in der Entwicklungs- und Wettbewerbssituation für die Branche in ganz Europa. Beispiel Möbelproduktion: In der Gesamtbilanz verliert die europäische Möbelindustrie weiterhin Anteile an der weltweiten Möbelproduktion: Waren es 1998 noch rund 42 Prozent der Weltmöbelproduktion, so liegt der Anteil in 2003 nur noch bei 37 Prozent, während beispielsweise der Anteil Asiens im gleichen Zeitraum von 18 auf 23 Prozent steigt. Mit jährlichen Wachstumsraten von 30 Prozent und mehr drängt insbesondere China an die Spitze der internationalen Möbelproduzenten.
Trotz dieser Einbrüche hat die europäische Holz- und Möbelindustrie aktuell und weltweit eine immer noch starke Stellung. Die  Holz- und Möbelindustrie in Europa wird ihre noch vorhandenen Stärken bei Qualität, Leistung und Know-how allerdings nur dann langfristig erhalten und sichern können, wenn sie zu innovationsgeleiteten Strukturverbesserungen fähig ist.

Mehr und bessere Informationen zur Branchensituation in anderen europäischen Ländern erleichtern das Verständnis über Trends und Entwicklungen. Solches Wissen ist notwendig, um eine sozial- und beschäftigungsorientierte Branchenentwicklung national wie auch europäisch weiter voranzubringen.