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16.7.2019 : 4:02

Aufgaben und Handlungsfelder

Die wesentlichen Projektaktivitäten konzentrieren sich auf den beständigen Informationsaustausch und auf die Durchführung begleitender Analysen zu betrieblichen Strukturen und Branchentrends in den beteiligten Ländern. Formen der europäischen Netzwerkbildung zur Verankerung nachhaltiger Arbeitsstrukturen werden entwickelt und transferfähig erprobt. Im Sinne einer Qualitäts- und Zukunftsstrategie für die europäische Branche findet eine Konzentration der transnationalen Netzwerkarbeit auf das sektorale Leitthema  "Arbeit und Innovation" statt. Die durchgeführten Aktivitäten schaffen eine gemeinsame Wissensbasis, sie machen das Thema "Innovationen" für Arbeitnehmervertretungen zugänglich und sie vermitteln den Austausch von best-practice-Beispielen und Handlungsansätzen für die betriebliche Praxis.


Aufgaben & Handlungsfelder sind:

Erfahrungs- und Informationsaustausch:

  • Verbesserung des gemeinsamen Kenntnisstandes über die Situation betrieblicher Interessenvertretung in der Holz- und Möbelbranche, Praxisaustausch auf betrieblichen und gewerkschaftlichen Ebenen sowie Bekanntmachung der wesentlichen Branchenprofile in den beteiligten Ländern (auch unter dem Blickwinkel der Wechselbeziehungen zwischen den alten und neuen EU-Mitgliedsländern)

Europäische Netzwerkbildung:

  • Aufbau von stabilen Kontakt-, Arbeits- und Informationsstrukturen zwischen Arbeitnehmer- und Interessenvertretungen durch Schaffung eines europäischen KMU-Branchennetzwerks für die Holz- und Möbelindustrie; Aufbau und Nutzung gemeinsamer Ressourcen (Website, Praxishilfen und Materialien)

Vermittlung von Branchenwissen:

  • Erstellung und Verbreitung länderbezogener Brancheninformationen mit Analysen und Materialien zur Branchenentwicklung;  Bündelung der Länderinformationen zu einem europäischen Branchen-Monitors ("Europäischer Innovations-Kompass") zum Schlüsselthema "Arbeit und Innovation" mit länderspezifischen Erfahrungen, "best-practise-Beispielen" und betrieblichen Handlungsansätzen

Unterstützungsmaßnahmen für betriebliche Interessenvertretungen:

  • Stärkung der Interessenvertretung durch Information und Kooperation; Verständigung über gemeinsame Interessen und Probleme (Sammlung, Analyse und Bündelung nationaler Entwicklungen in Betrieb und Branche); transnationaler Erfahrungs- und Praxisaustausch zur Lösung betrieblicher Anforderungen; Verbreitung und Anwendung von Arbeitshilfen und Informationsgrundlagen für die betriebliche Praxis

Impulse für die europäische Branchenpolitik:

  • Erarbeitung gemeinsamer Einschätzungen zu wesentlichen Branchentrends, zu Chancen und Risiken der aktuellen Branchenentwicklung und gemeinsame Positionsbestimmung zum Ausbau von Arbeitnehmerrechten im Betrieb. Langfristig soll eine gemeinsame Positionierung der Interessenvertretungen in  der europäischen Holz- und Möbelbranche in Form einer Qualitäts- und Innovationsoffensive ermöglicht werden.